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	<title>... schreiben ... &#187; Religion</title>
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		<title>Steuergelder für Taliban</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 12:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt täglich viele Nachrichtenmeldungen, die einen zum Kopfschütteln bringen. Meistens nimmt man sie hin und kommentiert sie nicht weiter, weil man den alltäglichen, politischen Wahnsinn schon ein stückweit gewöhnt ist. Heute gelingt es mir jedoch nicht nur den Kopf zu schütteln, denn ich frage mich ernsthaft, was das noch werden soll. Die Bundesregierung denkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt täglich viele Nachrichtenmeldungen, die einen zum Kopfschütteln bringen. Meistens nimmt man sie hin und kommentiert sie nicht weiter, weil man den alltäglichen, politischen Wahnsinn schon ein stückweit gewöhnt ist. Heute gelingt es mir jedoch nicht nur den Kopf zu schütteln, denn ich frage mich ernsthaft, was das noch werden soll. Die Bundesregierung denkt ernsthaft darüber nach, gemäßigten Taliban Geld zu bieten, damit sie in in ihre Dörfer zurück kehren und Arbeit finden.<span id="more-235"></span> Ich bin ganz bestimmt weder islamophob noch deutschnational eingestellt, aber mal ehrlich, wäre es nicht sinnvoll mal vor der eigenen Tür anzufangen? In einem Beitrag auf der ZDF-Onlinepräsenz wird ausführlich ausgeführt, dass viele Taliban nur diesen Weg eingeschlagen haben, weil sie keine Zukunftsperspektiven hatten und die Taliban ihnen mehr Geld fürs Mitmachen geboten hatten, als sie durch ehrliche Arbeit verdienen könnten. Um ihre Familien ernähren zu können, haben diese Männer dann entschieden, sich in den Untergrund zu begeben und sich vor den Karren des Terrors spannen zu lassen.</p>
<p>Das ist wahrlich tragisch, wenn Menschen nur diesen Ausweg sehen und ich bin wirklich froh niemals vor dieser Entscheidung gestanden zu haben. Trotz allem sträubt sich in mir was, wenn ich darüber nachdenke, dass die Bundesregierung darüber nachdenkt, Steuergelder zu investieren, um diesen Familien den Weg zurück zu erleichtern. Mir ist schon klar, dass für sinnlosere Sachen Geld ausgegeben wurde und ebenso, dass meine folgenden Überlegungen leicht als Milchmädchenrechnung abgetan werden kann, weil Politik und Wirtschaft weitaus komplizierter sind, als ich es hier darstelle.</p>
<p>Aber man neigt ja schon dazu, die Fakten aus dem nächsten Umfeld zu interpretieren. So bekam ich vor ein paar Tagen ein Informationsschreiben von der GEW in dem angeprangert wurde, dass das Land Schleswig-Holstein in den nächsten Jahren 10 Prozent der Lehrerstellen einsparen will, weil die Finanzlage angespannt ist. Auch wenn es ein alter Hut ist, aber gute Bildung, auch für einkommensschwache Familien, verhindert das Abdriften von Jugendlichen und den aus ihnen mal entstehenden Familien. Es gibt in Deutschland ein paar Millionen Arbeitslose. Eine ganze Reihe von ihnen wurde arbeitslos, weil ihnen eine entsprechende Bildung fehlt. Die Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche mit einem schlechten Schulabschluss sehen düster aus und vielen von ihnen steht eine Hartz IV-Karriere bevor.</p>
<p>Wäre es nicht schlauer Steuergelder dort zu investieren, wo sie direkt etwas an den Zukunftsaussichten der Menschen hier vor Ort verbessern könnten, statt sich am anderen Ende der Welt zu engagieren und dort Steuergelder zu verschenken? Der nette Nebeneffekt, dass hier junge Lehrer schneller in gesicherte Arbeitsverhältnisse kommen würden, ist dabei natürlich auch nicht zu vernachlässigen.</p>
<p>Zeugen diese Überlegungen nun von einem egoistischen Weltbild, weil mir die Zukunft deutscher Jugendlicher wichtiger ist, als die afghanischer Familien oder ist es einfach eine Sache des gesunden Menschenverstandes, so zu denken?</p>

		
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		<title>Mutti bastelt</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 11:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer hat es nicht getan &#8211; wir waren doch alle mal jung und brauchten das Geld für wichtigere Dinge als für die Weihnachtsgeschenke unserer Lieben. Deshalb trat dann am 23.Dezember das Notprogramm ein: Man bastelte schnell noch was. Ob sich Mutti dann über den x-ten Stern oder das bemalte Schächtelchen freute, war dabei eher nebensächlich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat es nicht getan &#8211; wir waren doch alle mal jung und brauchten das Geld für wichtigere Dinge als für die Weihnachtsgeschenke unserer Lieben. Deshalb trat dann am 23.Dezember das Notprogramm ein: Man bastelte schnell noch was. Ob sich Mutti dann über den x-ten Stern oder das bemalte Schächtelchen freute, war dabei eher nebensächlich. Immerhin hatte man was am heiligen Abend in der Hand.<span id="more-219"></span></p>
<p>Die Zeit vergeht und irgendwann hat man selbst ein Kind. Dem gehts genauso, das Taschengeld ist irgendwann alle und so sehr sich die Zeiten geändert haben, das gute, alte Basteln liegt immer noch hoch im Trend. So habe ich selbst mittlerweile in einer mehr oder weniger gut sortierten Kiste diverse Geschenke liegen. Diese reichen von semihübschen Schneesternen über bemalte Schächtelchen bis zu Gutscheinheften, die ich nie eingelöst habe &#8211; vielleicht ist der Abwasch- und Müllrunterbringgutschein doch noch mal zu etwas gut.</p>
<p>Wenn man älter wird, wird man ja laut Redewendung auch etwas weiser. So habe ich nun mit meinem Gegenschlag in Sachen basteln schon frühzeitig angefangen, damit der selbst zusammengebastelte Computer für das computerspielaffine Kind auch pünktlich fertig ist. Da ja jeder weiß, dass fertige, günstige Rechner der einschlägigen Großmärkte nichts taugen, zog ich diverse Ratgeber zu Rate, die mir die perfekte Abstimmung von Grafikkarte zu Mainboard im Zusammenspiel mit dem entsprechenden Arbeitsspeicher empfahlen. Ein paar Tage später lagen dann all die bunten Schachteln mit Hightech-Inhalt in meinem Arbeitszimmer und da ich meinen eigenen Rechner auch schon x-mal zerbastelt hatte, nahm ich die Herausforderung an und legte mit dem Computerbasteln los.</p>
<p>Irgendwie ist das alles inzwischen aber viel bunter und kabelreicher als noch vor ein paar Jahren und so stellte sich das Ganze als wesentlich schwieriger dar, als ich es erwartet hatte. Okay, nochmal überlegen, erst das Mainbord oder erst das Netzteil ins Gehäuse reinprügeln? Nach einigem Hin- und Herprobieren passt schon mal einiges. Warum müssen die Hersteller eigentlich immer zig-verschiedene Schrauben mitliefern, die immer gerade da nicht passen, wo man sie doch so gern hinein geschraubt hätte? Kann es da nicht mal eine einheitliche Lösung geben? Und wer braucht eigentlich so unglaublich viele Stromkabel?</p>
<p>Die Tipps der Handbücher halten sich in Grenzen und sind weniger hilfreich als erhofft. Mission &#8220;Mutti bastelt&#8221; läuft nicht so gut und wandelt sich eher in Mission &#8220;Mutti muss an ihrer Frustrationstoleranz arbeiten&#8221;. Vielleicht hätte ich doch nicht das günstige Gehäuse nehmen sollen, denn das erscheint mit etwas verzogen, zumindest wollen die Schrauben nicht so einfach dort eindringen, wo sie es sollen. Die Abstände der Laufwerke sind zu groß, so dass die Stromkabel zu kurz sind. Also alles wieder abschrauben und neu arrangieren. Kann da nicht ein Beipackzettel sein, der mich warnt: &#8220;Achten sie darauf, dass Festplatte und DVD-Brenner nicht weiter als fünf Zentimeter von einander entfernt befestigt werden&#8221;?</p>
<p>Hatte ich schon erwähnt, dass ich das alles viel einfacher in Erinnerung hatte? Das Einzige, das mich in diesem Moment tröstet, ist die Aussicht, dass es wohl der letzte PC sein wird, den ich für das Kind zusammenbauen muss, denn den nächsten muss er selbst bezahlen und auch aufbauen. Das Gehäuse mit schwarzem Klavierlack würde mittlerweile jeden Forensiker vor Glück jauchzen lassen, aber viel weiter bin ich trotzdem noch nicht. Ich glaube, ich greife gleich mal zum Telefon und rufe jemanden an, der sich damit auskennt, mein Taschengeld ist nämlich noch nicht zur Neige gegangen und ich kann basteln lassen.</p>

		
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		<title>Für den Erhalt des Kindes im Manne</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 11:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Adventskalender an sich ist eine nicht gar nicht so alte Erfindung, die in religiösen Familien aufgehängt wurde, um die Ankunft Christi gebührend zu zelebrieren. Wie so viele andere christliche Traditionen, hat sich seine Funktion und sein Aussehen jedoch über die Jahre gewaltig gewandelt. Mit ein paar Kreidestrichen fing alle an &#8211; diese wurden an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Adventskalender an sich ist eine nicht gar nicht so alte Erfindung, die in religiösen Familien aufgehängt wurde, um die Ankunft Christi gebührend zu zelebrieren. Wie so viele andere christliche Traditionen, hat sich seine Funktion und sein Aussehen jedoch über die Jahre gewaltig gewandelt.<span id="more-205"></span></p>
<p>Mit ein paar Kreidestrichen fing alle an &#8211; diese wurden an Wände oder Türen gemalt und die Kinder der Familien durften dann jeden Tag einen Strich wegwischen, bis zum Heiligen Abend. Um einen belehrenden Aspekt mit hinein zu bringen, wurden später Adventskalender mit erbaulichen, christlichen Darstellungen hinter den aufklappbaren Türchen aufgehängt. Das war im 19. Jahrhundert und erst in den 30er Jahren kam das Naschen dazu. Heute würde sich wohl kaum ein Kind über einen Adventskalender freuen, der nur mit erbaulichen Bildern gefüllt wäre, ein Mann schon gar nicht.</p>
<p>In vielen Beziehungen hat sich die Tradition erhalten, dass die Frau dem Manne einen Adventskalender kauft oder bastelt. Ob da mütterliche Anwandlungen mit im Spiel sind oder nur das Kind im Manne erhalten bleiben soll, sei an dieser Stelle mal dahin gestellt.</p>
<p>Man könnte sich an dieser Stelle fragen, warum es kaum Beziehungen gibt, in denen das der Mann für die Frau tut, ich kenne zumindest keine einzige. Wohl aber aufgeregte Freundinnen, die überlegen, was Männchen dieses Jahr in seinen Kalender bekommt. Die weniger kreativen Damen greifen an dieser Stelle zu fertigen Exemplaren, die von Rubbellosen bis zu einem Kasten Bier in dem jede Flasche mit einer Zahl versehen ist.</p>
<p>Doch es gibt auch Frauen, die da richtig in die Vollen gehen und sich mit viel Enthusiasmus in einschlägigen Foren beraten lassen, weil sie selbst keine Ideen haben. Da kommen dann interessante bis merkwürdige Ratschläge zusammen. Meine persönlichen Top-Five waren beim Lesen:</p>
<ul>
<li>Gutschein für &#8220;Klappe-halten&#8221;: Bei Einlösen dieses Gutscheins halte ich für 2 Stunden komplett meinen Mund und sage mal nichts (gilt auch für Diskussionen und nach Besuchen bei der Schwiegermutter!).</li>
<li>Gutschein für einen Quicky deiner Wahl: Wo, wann, wie und so schnell du willst.</li>
<li>Ein Spielzeugauto, als Ersatz für den echten Ferrari.</li>
<li>Gutschein für ein Kosmetikbesuch, stilecht mit Wimpernzupfen, Peeling und Maniküre.</li>
<li>Ein Labello gegen rissige Lippen.</li>
</ul>
<p>Man(n) kann von all diesen Ideen halten, was man will, Fakt ist, dass diese Frauen sich wohl gut fühlen bei dem, was sie tun. Ob die Männer das alles wirklich haben wollen oder nur gute Miene zum weiblichen Spiel machen, ist dabei die Frage. Offensichtlich motivieren sie ihre Frauen jedoch dazu, immer wieder neue Varianten auszuprobieren um ihren Männern eine besinnliche Adventszeit zu bescheren.</p>

		
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