In China fällt ein Sack Reis um

Posted: 12th September 2011 by Lita in Bildung, dies & das

Sack reisHeute ging es um die Wichtigkeit der Fakten in einem Referat über die Wirkung von Farben und ich erklärte den Schülern, dass es nicht ausreiche, Feststellungen zu treffen, wie “Die Farbe grün ist schön.”. Um die Nichtigkeit dieser Information zu unterstreichen, sagte ich den Schülern, dass das ungefähr so interessant wäre, wie wenn in China ein Sack Reis umfiele. Es folgte eine kurze Unterhaltung über die Recherchemöglichkeiten zu diesem Thema, bis sich ein Schüler meldete und sagte: “Frau Richter, aber wenn in China ein Sack Reis umfällt, das interessiert doch keinen.” …. Ja nee, ist klar, das hatte ich auch versucht zu erklären, aber manchmal dauerts einfach ein bisschen länger, bis es klick macht :)

Elemente von sozialen Netzwerken übertragen Daten, ohne dass sie tatsächlich angeklickt werden. Aus diesem Grund musst du bei uns den Button vor der Benutzung erst aktivieren.

Kann Muskelkater tödlich sein?

Posted: 18th August 2011 by Lita in Bildung, dies & das

Schülerin: “Frau Richter mein Bein tut weh!”

Ich: “Könnte es sein, dass das Muskelkater vom Trampolinspringen ist?”

Eine Kollegin erklärt in kurzen Worten die Gründe für einen Muskelkater.

Schülerin: “Werd ich jetzt Krüppel?”

Elemente von sozialen Netzwerken übertragen Daten, ohne dass sie tatsächlich angeklickt werden. Aus diesem Grund musst du bei uns den Button vor der Benutzung erst aktivieren.

Alterserwartungen im Mittelalter

Posted: 18th August 2011 by Lita in Bildung, dies & das

Nach dem Lesen eines kleinen Textes über das Mittelalter –> “Warum sind die Menschen im Mittelalter nicht so alt geworden?” Schülerantwort: “Weil sie Pest und Hygiene oder so hatten.” Hätte ich ja auch selbst drauf kommen können, schließlich ist es ja das MITTELalter. Nicht das ALTalter….

Elemente von sozialen Netzwerken übertragen Daten, ohne dass sie tatsächlich angeklickt werden. Aus diesem Grund musst du bei uns den Button vor der Benutzung erst aktivieren.

Nachträge aus dem Landesblog

Posted: 24th Juli 2011 by Lita in Bildung

Während ich hier in letzter Zeit eher faul war, habe ich auf der Landesblog-Seite einiges geschrieben. Das soll der Vollständigkeit halber hier nun auch mal verlinkt werden.

Elemente von sozialen Netzwerken übertragen Daten, ohne dass sie tatsächlich angeklickt werden. Aus diesem Grund musst du bei uns den Button vor der Benutzung erst aktivieren.

Für alle Kuchenliebhaber – Portal 2

Posted: 24th April 2011 by Lita in dies & das, Games
Tags: , ,

Vor ein paar Tagen konnten sich alle Portal-Fans freuen, denn da wurde endlich der zweite Teil des ungewöhnlichen Spiels released. 3sat neues nahm das zum Anlass ein sehenswertes Video zum Spiel zu machen.

Zum ZDF-Mediathek Beitrag “Portal 2″ von 3sat neues

Da  bekommt man doch gleich wieder Lust auf Kuchen. :)

Elemente von sozialen Netzwerken übertragen Daten, ohne dass sie tatsächlich angeklickt werden. Aus diesem Grund musst du bei uns den Button vor der Benutzung erst aktivieren.

Königliche Hochzeit auf simsisch

Posted: 24th April 2011 by Lita in dies & das, Games

Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht mitbekommen hat, dass in England demnächst die medienwirksamste Hochzeit des Jahrzehnts ansteht. Das Interesse dafür ist sicherlich mehr oder eher weniger groß, was ihr euch aber nicht entgehen lassen solltet, ist das amüsante Video, das die Sims 3-Macher anlässlich dieses Events gemacht haben, wobei zu bezweifeln ist, dass es dermaßen lustig auf der Hochzeit zugehen wird ;)

YouTube Preview Image

Elemente von sozialen Netzwerken übertragen Daten, ohne dass sie tatsächlich angeklickt werden. Aus diesem Grund musst du bei uns den Button vor der Benutzung erst aktivieren.

Atomare Inkonsequenz

Posted: 4th April 2011 by uzi in dies & das, Politik

Ich glaub ich les nicht richtig. Deutschland schaltet seine Atomkraftwerke ab, nur um im Gegenzug den Atomstrom aus Frankreich und Tschechien zu importieren.
Inkonsequenter geht es wohl nicht mehr, da scheint doch vollkommen durch, dass das von Frau Merkel verkündete Moratorium ein Schnellschuss war.

Wen in Deutschland kann es bitte überzeugen, dass das was wir da tun richtig ist? Es muss doch von vornherein klar gewesen sein, wieviel Strom gebraucht wird und wie viel wir ohne die Meiler zur Verfügung haben. Sicher war klar, dass wir übergangsweise, oder vielleicht auch länger, Importstrom benötigen, doch wie verargumentiert man bitte, dass der Importstrom genau die gleiche Sauce wie vorher ist, nur dass die Produktion diesmal ein paar Kilometer hinter der Grenze stattfindet?

Ausschnitt französischer Kernkraftwerke an der deutschen Grenze // Orginal: Eric Gaba (Sting), J. Schwerdtfeger (js) / Lizenz: Creative Commons: Share-Alike and Attribution required

Ausschnitt französischer Kernkraftwerke an der deutschen Grenze // Orginal: Eric Gaba (Sting), J. Schwerdtfeger (js) / Lizenz: Creative Commons: Share-Alike and Attribution required

Diese produzierenden Meiler sind zum Teil älter und maroder als die ältesten deutschen Kraftwerke, die grenznahen in Frankreich(z.B. Fessenheim und Cattenom ) sind vergleichbar mit genau den Anlagen die bei uns nun abgeschaltet worden sind.
Allgemein ist es ja schön zu hören, dass unsere ältesten Anlagen nun auf ihre Sicherheit hin überprüft werden, doch wenn man das ganze nun etwas weiterspinnt, könnte es ja sein, dass ein französischer Betreiber den Reibach riecht und schnell ein paar Euros machen möchte, d.h. die Produktion etwas stärker anfährt als im Normalbetrieb. Reserven sind ja immer vorhanden und so könnte ein wenig mehr unter die Leute gebracht werden, wer lässt sich diese Gelegenheit schon entgehen? Dummerweise kommt so eine alte Anlage nicht ganz so gut damit klar und durch die Mehrbelastung gibt es einen nicht vorhersehbaren Unfall direkt an der deutschen Grenze.
Mit dieser hypothetischen Situation im Hinterkopf, möchte ich nicht dafür verantwortlich sein, die deutschen Kraftwerke abgeschaltet zu haben.

Sicher ist es in der momentanen Situation extrem schwierig richtige Argumente zu finden und die richtigen Entscheidungen im Bezug auf Atomstrom zu treffen, doch wenn die Grundlage ein Verschieben der Gefahrenquelle ist, und dies sogar vollständig öffentlichkeitswirksam ist, sollte man lieber gar nichts tun.
Eine Alternative wäre die Möglichkeit Strom aus Wind oder Wasserkraftwerken aus Nordeuropa zu bekommen. Ich erinnere mich an eine Diskussion vor einiger Zeit, bei der es darum ging, ob es wirtschaftlich ist ein Unterwasserkabel nach (Schweden/Norwegen) zu legen und damit je nach Lage Wind und Wasserstrom mit den nördlichen Ländern zu tauschen.
Bis jetzt ist es für die meisten Energiekonzerne zu teuer, doch ein Kabel liegt bereits zwischen den Niederlanden und Norwegen am Nordseegrund.  Wenn genau diese Entwicklung fortgeführt wird, können Stromengpässe, die sich aus
den erneuerbaren und umweltschonenden Energiequelle ergeben, durch ein europäisches Netzwerk ausgeglichen werden. Wahrscheinlich ist diese Infrastruktur, verglichen mit den Kosten durch ein bis zwei SuperGAUs ein Witz, doch wer rechnet schon mit Unfällen in den sichersten Kraftwerken der Welt?

Ich hoffe stets, dass die Politik sich ändert und mal etwas langfristiger gedacht wird, wenn es um globale Umweltprobleme geht.
Wir haben leider nur diesen einen Planeten, und selbst wenn wir einen zweiten hätten, würden wir den mit unserer jetzigen Herangehensweise ebenfalls zerstören.

Elemente von sozialen Netzwerken übertragen Daten, ohne dass sie tatsächlich angeklickt werden. Aus diesem Grund musst du bei uns den Button vor der Benutzung erst aktivieren.

Neulich beim Menschenmemory

Posted: 7th März 2011 by Lita in Bildung, dies & das

“Menschenmemory” ist in der Schule ein beliebtes Spiel. Meistens schreiben alle Schüler einen Fantasienamen auf die Tafel und zwei Schüler, die vorher den Raum verlassen hatten, müssen dann die Nicknames zuordnen und durch geschicktes Tauschen dafür sorgen, dass jeder wieder auf seinem angestammten Platz ankommt.

Nun dachte ich mir, man könnte das ja auch für den Unterricht nutzen und ließ immer zwei Schüler ein europäisches Land und seine Hauptstadt sein. Ziel des Spiels sollte es sein, Land und Hauptstadt nebeneinander zu setzen. Die meisten in der Klasse hatten den Sinn des Spiels verstanden, der am Anfang ja darin bestand, nicht als Pärchen nebeneinander zu sitzen.

Kurz bevor wir anfangen wollten, saßen jedoch Schüler1 (Frankreich) und Schüler2 (Paris) noch nebeneinander – Schüler1 links und Schüler2 rechts. Ich machte sie darauf aufmerksam und redete kurz noch mit anderen Schülern. Kurze Zeit später drehte ich mich zu ihnen um und sah, dass sie die Plätze getauscht hatten. Nun saß Schüler1 rechts und Schüler2 links. Auf meine Frage hin, was das jetzt solle, antwortete Schüler2: “Ja was, wir haben doch getauscht.”

Ja nee, ist klar, wäre auch zu anstrengend sich einen Platz irgendwo im Raum zu suchen, denn dann könnten wir ja viel zu schnell anfangen zu spielen. ;)

Elemente von sozialen Netzwerken übertragen Daten, ohne dass sie tatsächlich angeklickt werden. Aus diesem Grund musst du bei uns den Button vor der Benutzung erst aktivieren.

Das neue Schulgesetz in Schleswig-Holstein

Posted: 28th Januar 2011 by Lita in Bildung

“Wir verordnen nicht und wir ändern nicht die Strukturen. Wir schaffen Freiräume im Bildungssystem”, mit diesen Worten begleitete Bildungsminister Dr. Ekkehardt Klug (FDP) die Verabschiedung des neuen Schulgesetzes. In Vorfeld gab es viele Diskussionen (Ein Thema, das auch im Landesblog sehr unterschiedlich diskutiert wurde – und wird) darüber und auch nach der der Verabschiedungen gibt es zwei ganz unterschiedliche Haltungen zum Sinn oder Unsinn des Gesetzes. Längst ist es viel weniger eine bildungspolitische Frage, welches Modell besser für die Kinder und Jugendlichen ist, sondern es ist klar eine wahlpolitische Frage geworden.

Während die FDP ganz hinter ihrem Minister steht und die Wiedereinführung von G9 an den schleswig-holsteinischen Gymnasien für einen Befreiungsschlag hält, sehen die Koalitionspartner in Person von Schulexpertin Heike Franzen G8 als das richtige Modell an, wenn es denn überarbeitet würde, um vor allem die jüngeren Schüler zu entlasten. Damit würde eine Verschlankung des Lehrplans einher gehen, die in Zeiten von kompetenzorientierem Lernen durchaus von Vorteil sein kann.

Schon ganz in Wahlkampflaune gab sich die SPD und kündigte an, dass das Gesetz nicht lange Bestand haben werde, falls es zu einen Wahlsieg der eigenen Partei kommen werde. Dabei stützte man nicht jedoch nicht nur auf bildungsrelevante Argumente sondern vielmehr auf wirtschaftliche. Die Umsetzung des “teuren schulpolitischen Sondermodells” in Schleswig-Holstein ist sicherlich auch für diejenigen ein plausibler Grund für die Ablehnung dieser bildungspolitischen Fahrtrichtung, die mit pädagogischen Schlagworten eher wenig anfangen können.

In dieser Argumentation wird die SPD ebenfalls von der GEW (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft) unterstützt, denn Matthias Heidn schrieb in einer Pressemitteilung, die zur Verabschiedung des Gesetzes herausgegeben wurde, “dass dieses Gesetz mit Sicherheit nur eine Restlaufzeit von maximal zwei Schuljahren haben wird”.

Die Grünen stützten ihre Ablehnung der Gesetzesänderung vor allem auf Argumente des nicht einkehrenden Schulfriedens und der damit bleibenden Unruhe an den Schulen vor Ort. Damit gehen sie mit vielen Lehrern, Eltern und Schülern einig, die Mehrarbeit auf sich zukommen sehen oder weiterhin steigende Verunsicherung empfinden, wenn es um die Schulwahl der eigenen Kinder geht.

Die Linken sehen durch die Entscheidung die Gemeinschaftsschule als Einheitsschule weiter gefährdet, denn an dieser ist ein Abitur in neun Jahren längst möglich.  Diese Argumente greifen auch die Vertreter des SSW auf und Anke Spoorendonk bringt die Einstellung vieler Bürger dieses Landes mit den folgenden Worten auf den Punkt: “Das neue Schulgesetz ist so überflüssig wie eine Gießkanne im Regenwald.”

Elemente von sozialen Netzwerken übertragen Daten, ohne dass sie tatsächlich angeklickt werden. Aus diesem Grund musst du bei uns den Button vor der Benutzung erst aktivieren.

Kieler Schauspielhaus: Punk Rock

Posted: 22nd Januar 2011 by Lita in dies & das
Tags: , , ,

Am vergangenen Donnerstag war ich im Schauspielhaus und habe das Stück “Punk Rock” von Simon Stephens gesehen. In einer der letzten Spielzeiten lief schon “Am Strand der weiten Welt”, das mir sehr gut gefallen hatte, deswegen war “Punk Rock” eigentlich ein Muss.

Im Stück geht es um einen Gruppe von Jugendlichen, die allesamt aus gut situierten Verhältnissen stammen und  in eine teure Privatschule gehen. Am Anfang lernt man die verschiedenen Charaktere kennen und neigt dazu, sie gleich in die entsprechenden Schubladen zu verfrachten. Der obercoole, nicht ganz so gut aussehende Bennet ist mit der ehrgeizigen Cissy zusammen, die trotz guter Figur das Gefühl hat, zu fett zu sein. Die mollige Tanja scheint eine Nette zu sein, die jedoch Komplexe aufgrund ihrer Figur hat. Der gut aussehende Sportler Nicholas sagt anfangs nicht viel Gehaltvolles und der sympathisch wirkende William scheint unsicher im Umgang mit Mädchen zu sein. Ein bemitleidenswerter Außenseiter scheint der hochbegabte Chadwick zu sein, denn schnell zeigt sich, dass die Clique, allen voran Bennet ihn aufgrund seines Namens, seiner Klamotten und seiner Zurückhaltung mobben. Die neu an die Schule gekommene Lilly findet ihren Weg in die Clique und verliebt sich in Nicholas. Die beiden halten ihre Liason jedoch geheim und William rechnet sich ebenfalls Chancen bei ihr aus.

Nach einiger Zeit stellt man fest, dass fast jeder Charakter seine Probleme hat und auf seine Weise kaputt ist. Mit dem Leistungsdruck durch die Eltern, homosexuelle Neigungen, mangelndes Selbstbewusstsein und dem Druck in der Clique cool zu sein, geht jeder von ihnen unterschiedlich um. Als Zuschauer wird man Zeuge von Situationen, in denen gelogen, schlecht über einander geredet und offen gemobbt wird. Vor allem die Mobbingszenen erzeugen eine sehr bedrückende Atmosphäre, denn die Sprüche und Handlungen sind so mies und doch so realistisch, dass es mir mehrmals kalt den Rücken hinunter lief. Die Ereignisse spitzen sich zu und am Ende läuft einer der Jugendlichen Amok und erschießt fast alle Cliquenmitglieder.

Das Stück kommt gänzlich ohne Bühnenbild aus und die einzelnen Sequenzen werden durch die Animation eines Gitterrasters unterbrochen, das im Laufe des Stücks immer mehr aus den Fugen gerät. Untermalt sind diese Sequenzen durch laute Punkmusik.

Viele Äußerungen der Jugendlichen zeigen ihre Sicht auf ihre Umwelt. Lehrer und Eltern kommen dabei nicht gut weg. Doch auch die Zukunftsträume der Charaktere und ihre Meinung zur Welt außerhalb der Schule zeigen deutlich, wie sie sozialisiert wurden und wie desillusioniert sie doch sind. Von heiler Welt ist diese Jugend weit entfernt, denn sie schlägt sich mit vielen Unsicherheiten und negativen Zukunftsaussichten herum.

Elemente von sozialen Netzwerken übertragen Daten, ohne dass sie tatsächlich angeklickt werden. Aus diesem Grund musst du bei uns den Button vor der Benutzung erst aktivieren.