Ein ganz normales Wochenende

Posted: 23rd Januar 2012 by Lita in dies & das

Heute im Morgenkreis erzählten die Schüler vom Wochenende. Ein Schüler berichtete, dass er das ganze Wochenende nur drin gewesen sei und die Zeit mit fernsehen und am PC verbracht hatte. Eine Schülerin fragte entrüstet: “Was, du warst nicht draußen? Noch nicht mal zum Müll werfen?”

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Imaginäre Feinde

Posted: 9th Januar 2012 by Lita in dies & das

Heute im Kurs, in dem wir immer wieder von türklopfenden Nervkindern gestört werden, steht eine Schülerin an der Tür, will sie nach erneutem Klopfen aufreißen und sagt vorher: “Wenn da jetzt wieder keiner mehr ist, dann hau ich dem eine rein” … trololol :D

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Le Parkour in Mettenhof

Posted: 27th Dezember 2011 by Lita in dies & das

Im Dezember war bei uns ein Le Parkour Wettbwerb.

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Datenachterbahn

Posted: 6th Dezember 2011 by uzi in dies & das

Es begab sich zu der Zeit als eine Kieler IT Firma eines Morgens die seltsamsten Verbindungsprobleme hatte. Keiner der netzwerkbasierten Dienste funktionierte mehr richtig, mal ging es eine Zeit lang, dann wieder nicht. Das Problem trat bei allen Mitarbeitern auf und es gab keine augenscheinliche Erklärung, da natürlich niemand etwNetzwekloopas verändert hatte.

Ich ging mit einem Kollegen auf Ursachenforschungsreise in den Serverraum, wo wir nacheinander die Firewalls und Switches neustarteten, Dienste und Geräte nacheinander deaktivierten und wieder aktivierten, alles ganz systematisch und einem geheimen Plan folgend. Nur leider gingen uns nach einiger Zeit die Geräte aus, die man abschalten könnte und die letzte Möglichkeit war ein defektes Netzwerkgerät irgendwo im Haus, das so etwas wie kosmische Wellen ausstrahlte. So fingen wir an, die drei 48-Port Switche voneinander zu trennen und siehe da, die Verbindungen auf zwei der drei Geräte fingen an sich zu stabilisieren. Nach kurzer Zeit hatten wir das Problem auf einen der Switches heruntergebrochen und mussten nun Kabel für Kabel am dritten ziehen.

Murphys Law wollte es so, dass erst einer der letzten 12 Ports uns den Hinweis auf den Übertäter lieferte und die nächste Mission war das Kramen in Gebäudeplänen und Gehirnen, damit die korrespondiernde Netzwerkdose zum Switchport gefunden werden konnte. Es handelte sich um den Besprechungsraum im Obergeschoss, den wir nun genauer unter die Lupe nahmen. An der betreffenden Zwei-Port-Dose waren beide Steckplätze belegt und die Kabel liefen durch einen Kabelschacht, der an einem VoIP Telefon endete. Neben diesem Telefon stand ein Laptop und das Telefon selbst hat einen eingebauten Miniswitch, so dass man am Telefon direkt noch einen Rechner anschließen könnte. Leider steckte das zweite Kabel des Telefons nicht im Laptop, sondern ging zurück, durch den Kabelschacht in die Wanddose. Beide so verbundenen Kabel liefen also auf zwei unterschiedlichen Switches im Serverraum auf, die dort natürlich miteinander verbunden sind. Das Ganze hat den netten Effekt, der allgemein als Netzwerkloop bekannt ist. Alle Datenpaketen konnten nun jedem anderen Netzwerkpartner auf zwei Wegen begegnen und so dumm wie diese kleinen Paketchen nun sind, drehen sie sich halt gern im Kreis und merken sich nicht, wo sie bereits gewesen sind. Also flugs das falsche Kabel aus dem Telefon gezogen und den Laptop angestöpselt und siehe da, alle Leute waren glücklich, da sie nun nach einer fast anderthalbstündigen Pause wieder arbeiten durften.

Das Lynchen des Schuldigen haben wir vorerst aufgeschoben, da das betreffende Netzwerkkabel zu kurz dafür war und die Gesetzeslage dies momentan nicht erlaubt.

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Mittlerweile habe ich mich ja daran gewöhnt, dass Schüler immer wieder der Meinung sind, dass es nicht nur ein Internet gibt, denn sobald sie einen anderen Browser als den gewohnten benutzen, sprechen sie von “dem anderen Internet”. Zahllose Erklärungsversuche verhallten nutzlos. Heute erlebte ich aber eine noch viel lustigere Episode.

In den ersten beiden Stunden wollte ich in der 5. Klasse einer Kollegin eine  Einweisung in den schuleigenen Laptopwagen vornehmen, zu dem auch ein Wlan-Access-Point gehört, der zuerst an die klassenzimmereingene Netzwerksteckdose angeschlossen werden muss, damit sich die Schüler anschließend an den Laptops in ihre Accounts einwählen können. Also stand ich mit dem Access-Point, mit einem Strom- und einem Netzwerkkabel und vier Antennen in der Hand vor der besagten 5. Klasse und fragte, ob denn jemand wisse, was das ist. Ein Schüler meldete sich und sagte mit großen Augen: “Das Internet!”. Es fiel mir denkbar schwer mich nach dieser Antwort nicht lachend über den Boden zu rollen. Aber ich blieb ernst und fragte, ob das denn heißt, dass grad niemand auf der Welt ins Internet kann, weil die Kabel ja nirgends angeschlossen ist und ich den Kasten ja in den Händen halte. Es herrschte eine Weile Stille und man hörte die Gedanken in den kleinen Köpfen förmlich rattern. Dann meldeten sich zögerlich einige Schüler und einer sagte, dass das wohl doch nicht das Internet sein könne, sondern das Wlan. ;)

Als alle Schüler sich dann glücklich in ihre Account eingeloggt hatten, sollten sie den Browser öffnen und auf eine bestimmte Seite gehen, um ein paar Online-Aufgaben im Fach Deutsch zu machen. Ein Schüler rief mich, hatte die URL auch schon in die URL-Zeile eingegeben und fragte mich, was er denn jetzt machen solle? Ich sagte ihm, auf welchen Link auf der besagten Webseite er klicken sollte, aber den konnte er nicht sehen, denn es war ihm nicht klar, dass es nicht reicht, die URL nur einzugeben, sondern, dass man auch Enter drücken muss. Ich weiß schon, warum Medienkompetenz eines meiner Lieblingsthemen ist ;)

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Qualitätsmanagement an Schulen

Posted: 30th Oktober 2011 by Lita in Bildung
Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.deIn den letzten zwei Tagen war ich bei dem ersten Präsenzseminar des Studiengangs “Schulmanagement und Qualitätssicherung”. Das Thema der Veranstaltung war “Qualität sichern und entwickeln”. Der Ablauf war sehr ansprechend, denn es bestand ein Wechsel zwischen Frontalphasen und Gruppenarbeiten, bei denen auf pädagogischen Schnickschnack verzichtet wurde und es wirklich auf die Sache ankam. Interessant waren die Aufgabenstellungen, die meistens darauf abzielten, den Inhalt des vorher Gehörten auf den Punkt bringend zusammenzufassen und praktische Umsetzungen zu skizzieren.
Alle Gruppen arbeiteten zu dem gleichen Thema und sollte es meist kurz visualisieren. Meine Erwartung war, dass es eher öde sein würde, den Präsentationen der Gruppen zu folgen, weil sicher immer und immer wieder das Gleiche wiederholt werden würde. Dem war aber nicht so, denn es wurden zwar immer und immer wieder die wesentlichen Aspekte des Themas wiederholt, aber fast jedes Mal gab es neue Ansätze und Sichtweisen. Das lag sicherlich auch an den verschiedenen beruflichen Hintergründen und Erfahrungen, die die Kursteilnehmer mitbrachten. Das Alter lag zwischen ca. 30 und 60 Jahren und beide Geschlechter waren zu fast gleichen Teilen vertreten. Die beruflichen Backgrounds waren hingegen sehr verschieden.

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Wie ticken diese Schüler nur?

Posted: 7th Oktober 2011 by Lita in Bildung

Silke Kaiser  / pixelio.deManchmal entwickeln sich Sachen wirklich komisch, aber sehr interessant. Um ins Thema Mittelalter zu starten, bekamen die SchülerInnen drei Seiten mit ganz verschiedenen Ereignissen des Mittelalters aus den verschiedensten Kategorien. Sie sollten sie zuordnen und eine Kollegin kam auf die tolle Idee, dass jeder aus der Klasse sich ein Thema aussuchen solle, um dann einen 5-minütigen Minivortrag vorzubereiten, der dann vor der Klasse zu halten war. Wir hörten über zwei Wochen verteilt 20 mehr oder weniger gut recherchierte Kurzvorträge.

Als ich vor ein paar Tagen einen kleinen Weltkundetest aufsetzte, kam mir die Idee, die SchülerInnen danach zu befragen, welche drei Kurzvorträge ihnen am besten in Erinnerung geblieben waren und was sie daraus gelernt hatten. Das Ergebnis war sehr spannend, denn über manche Vorträge wurden sieben Mal geschrieben, über andere kein einziges Mal. Die “beliebten” Vorträge waren ziemlich bunt gemischt und es wurden nicht unbedingt nur die Vorträge von beliebten SchülerInnen aufgezählt und auch nicht vorrangig die Vorträge, die ich selbst für besonders gut hielt. Für mich ist es im Moment noch nicht wirklich einsichtig, warum bei manchen Vorträgen offensichtlich bei vielen SchülerInnen etwas hängen geblieben war … die SchülerInnen hatten heute auch keine wirklich Erklärung dafür.

Wie so oft beim Korrigieren gab es auch wieder das eine oder andere zu lachen:

  • Man kann sich ja mal verschreiben …  ”… er hat erzählt, dass in einem Wikingerschiff 26 oder so rodelten.” ….
  • Thema: Notre Dame, der Schüler hat in dem Minivortrag gelernt, dass “es um eine sehr große Kirche ging, die in Frankreich lebte” ;)
  • oben genannt Kirche könnte aber auch “Madame de Paris” heißen … man weiß es nicht
  • … es geht um den Teppich von Bayeux … “im Teppich sind viele kleine Geschichten drin, wo sich Frankreich und England gekloppt haben”
  • In der mittelalterlichen Gesellschaftsordnung standen unter dem König die Kronvasallen und unter denen die “Unkronvasallen”.

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Einiges gelernt

Posted: 15th September 2011 by Lita in Bildung

Heute war wieder ein Tag voller Ereignisse, die aufgeschrieben werden müssen. In der 3. Stunde wollten wir in der 7. Klasse die kurzen Präsentationen zu verschiedenen Mittelalterthemen beenden.

Unter anderem stand heute die Plünderung Konstantinopels auf dem Plan. Die Klasse und ich konnten dabei vor allem lernen, dass ungeübtes Vorlesen schnell zu Verwirrung führen kann. Aus dem “christlichen Heer, das auszog” um zu kämpfen, wurde “der christlicher Herr, der sich auszog”, um zu kämpfen.

Eine andere Schülerin erzählte uns etwas über die Gründung der Universität in Bologna. Dort konnte man im Mittelalter neben “Kunst und anderen Richtungen auch Geisterwissenschaften studieren”.

Offensichtlich fanden das nicht alle Schüler in der Klasse so anregend wie ich, denn ein Schüler, der mir gegenüber saß, vertrieb sich die Zeit damit, die Luft anzuhalten und zu versuchen möglichst viel Blut in seinen Kopf zu drücken. Das fand ich nicht so förderlich und meckerte ihn an. Leider versprach ich mich beim Meckern und fragte: “Meinst du wirklich, dass es sinnvoll ist, sich wie ein Blöder Gehirn in den Kopf zu pumpen?”. Naja, zumindest musste er lachen und atmete wieder freiwillig … Mission erfüllt ;)

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In China fällt ein Sack Reis um

Posted: 12th September 2011 by Lita in Bildung, dies & das

Sack reisHeute ging es um die Wichtigkeit der Fakten in einem Referat über die Wirkung von Farben und ich erklärte den Schülern, dass es nicht ausreiche, Feststellungen zu treffen, wie “Die Farbe grün ist schön.”. Um die Nichtigkeit dieser Information zu unterstreichen, sagte ich den Schülern, dass das ungefähr so interessant wäre, wie wenn in China ein Sack Reis umfiele. Es folgte eine kurze Unterhaltung über die Recherchemöglichkeiten zu diesem Thema, bis sich ein Schüler meldete und sagte: “Frau Richter, aber wenn in China ein Sack Reis umfällt, das interessiert doch keinen.” …. Ja nee, ist klar, das hatte ich auch versucht zu erklären, aber manchmal dauerts einfach ein bisschen länger, bis es klick macht :)

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Kann Muskelkater tödlich sein?

Posted: 18th August 2011 by Lita in Bildung, dies & das

Schülerin: “Frau Richter mein Bein tut weh!”

Ich: “Könnte es sein, dass das Muskelkater vom Trampolinspringen ist?”

Eine Kollegin erklärt in kurzen Worten die Gründe für einen Muskelkater.

Schülerin: “Werd ich jetzt Krüppel?”

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